| 5 Beispiele - So formulieren Sie Ihre Bewerbung richtig |
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5 Beispiele - So formulieren Sie den Schluss ihrer Bewerbung richtig
Das Bewerbungsanschreiben gliedert sich in die Einleitung, den Mittelteil und den Schlussteil. Während die Einleitung die Frage beantwortet, weshalb sich der Bewerber gerade um diese Stelle bei diesem Unternehmen bewirbt, stellt der Mittelteil den Bewerber mit seinen beruflichen und persönlichen Kenntnissen und Fähigkeiten in den Mittelpunkt.
Der Schlussteil enthält generell den Wunsch des Bewerbers, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden sowie eine Grußformel. Ein häufiger Fehler, der im Schlussteil zu finden ist, entsteht durch den Einsatz des Konjunktivs, also durch eine Formulierung wie “ich würde mich sehr über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freuen.” Der Konjunktiv zeugt von Unsicherheit und ist insofern nicht richtig, als dass sich der Bewerber nicht nur freuen würde, sondern sich definitiv freut, wenn er eingeladen wird.
Wie selbstbewusst der Schlussteil formuliert wird, hängt von dem Bewerber und dem Unternehmen ab, bei dem er sich bewirbt. Zudem kann der Schlussteil dazu benutzt werden, den frühestmöglichen Eintrittstermin zu benennen sowie die Bereitschaft für ein Praktikum oder ein Probearbeiten zu signalisieren. Dementsprechend kann der Schlusssatz wie folgt verfasst werden:
1. “Meine Mitarbeit könnte ich Ihnen ab dem xx.xx.xx zur Verfügung stellen und freue mich sehr, wenn Sie mir Gelegenheit geben, Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Eignung zu überzeugen.”
2. “Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch davon, dass Sie mit mir einen motivierten und flexiblen Mitarbeiter gewinnen und sehe Ihrer positiven Rückmeldung mit großer Freude entgegen.”
3. “Ich freue mich sehr über Ihre Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Selbstverständlich stehe ich für ein vorausgehendes Probearbeiten / Praktikum gerne zur Verfügung.”
4. “Wenn ich Ihr Interesse wecken konnte, freue ich mich sehr über eine positive Rückmeldung Ihrerseits.”
5. “Sehr gerne beantworte ich eventuell noch offenstehende Fragen in einem direkten Gespräch und freue mich sehr über Ihre Einladung.”
Das Anschreiben endet mit der Grußformel “mit freundlichen Grüßen” oder “mit freundlichem Gruß”, je nach Geschmack des Bewerbers. Das früher übliche “so verbleibe ich” wird heute kaum noch verwendet. Zu guter letzt folgt die Unterschrift, wobei wichtig ist, dass das Anschreiben immer handschriftlich unterschrieben wird. |
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