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19.05.2012
Berufsausbildung Kosmetikerin

Berufsausbildung Kosmetikerin

 


Die Berufsausbildung zur Kosmetikerin dauert 3 Jahre und verfügt über die Möglichkeit einer zusätzlichen Ausbildung für bestimmte Qualifikationen im Rahmen des 3. Ausbildungsjahres. Kosmetikerinnen arbeiten mit der Haut der Kunden, dementsprechend gehört zu den Themen der Grundausbildung, die verschiedenen Hauttypen und Probleme zu erkennen und eine fachkundige Lösung anzubieten.

 

 


Wer sich für eine Lehre zur Kosmetikerin entscheidet, sollte in Biologie und Chemie gute bis sehr gute Abgangszensuren aufweisen, wobei im Bereich Biologie vor allem Kenntnisse in Anatomie und Physiologie vorhanden sein sollten. Da man im Kosmetikbereich mit vielen verschiedenen Stoffen arbeitet, vor allem mit parfümierten Cremes und Ölen, sollte man vor einer Bewerbung einen Allergietest machen. Zwar werden aus hygienischen Gründen Handschuhe getragen, doch man wird immer wieder mit diesen Stoffen in Kontakt kommen. Zusätzlich sollte man in der Lage sein, sorgfältig und hygienisch zu arbeiten, ein gepflegtes Äußeres und sehr gute Umgangsformen aufweisen.

 

 


Die Ausbildung zur Kosmetikerin beinhaltet neben der Hautanalyse und Kundenberatung auch die verschiedenen Anwendungen, deren Handhabung während der Lehre sowohl theoretisch als auch praktisch gelehrt wird. Hierzu gehören sowohl verschiedene Hautreinigungstechniken als auch leichte Gesichtsmassagen, Peelings und verschiedene Wellnessanwendungen. Ein weiterer Teil der Berufsausbildung zur Kosmetikerin macht die Kosmetik aus. Hier beinhaltet die Ausbildung zum einen die Haarentfernung, das Auftragen von Tages-Make-up und Make-up für besondere Anlässe, als auch die Nagelpflege und Nagelmodellage. Daneben gehören einige Wellnessanwendungen, wie Lymphdrainagen, Massagen oder Heliotherapie zu den Ausbildungsinhalten. Auch das Führen von Kundengesprächen und die Erklärung der einzelnen Präparate sind Aufgaben einer Kosmetikerin.

 

 


Da der Kosmetikbereich meist ein ganzheitliches Konzept vorsieht, gehören auch Hinweise über Ernährung, Fitness und Gesundheit dazu. Die zusätzlichen Wahlqualifikationen verstärken die Ausbildung in den Bereichen Haarentfernung, Typberatung, permanentem Make-up oder auch Lymphdrainage. Obwohl Kosmetikerinnen Allrounder sind, kann man sich je nach Neigung nach der Ausbildung in den Bereichen Nageldesign, Biokosmetik oder Visagistin spezialisieren. Je nach Schulbildung ist es möglich, ein Studium zum Maskenbildner oder zum Kosmetologen (Dienstleistungsberuf in der Kosmetikbranche) durchzuführen. Eine Weiterbildung, die die Berufsausbildung zur Kosmetikerin ergänzt ist zum Beispiel Piercing.

 
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