Berufsausbildung Koch Die Berufausbildung zum Koch gehört zu den dualen Ausbildungsberufen, das heißt, sie findet sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule statt. Neben dem Herstellen von Gerichten der unterschiedlichsten Art, gehört zu dieser Ausbildung auch Lebensmittelkunde, Hygiene sowie das erstellen von Rezepten.
Außerdem gehört zum Berufsbild des Kochs nicht nur das eigentliche Kochen, sondern auch die Organisation und Planung des Küchenablaufs. Ein Koch muss in der Lage sein, die Arbeitsabläufe in der Küche zu koordinieren, eine Menüplanung zu erstellen, die richtige Menge an Lebensmitteln zu berechnen und zu bestellen. Das erste Ausbildungsjahr vermittelt diese Grundkenntnisse: Von der Warenannahme bis zum Zubereiten von Vorspeisen und dem Vorbereiten von Beilagen lernen angehende Köche hier das Handwerkszeug. Auch die Gästebetreuung spielt eine große Rolle, da man als Koch gelegentlich auch am Buffet arbeitet und dort in angemessener Art mit Gästen umgehen muss.
Im weiteren Verlauf der Ausbildung stehen die unterschiedlichen Gemüse- und Obstsorten sowie Fleisch und Fisch auf dem Programm. Auch hier muss ein Koch in der Lage sein, diese Lebensmittel zu erkennen, ihre Frische zu beurteilen und sie fachgerecht zu lagern. Auch die fachgerechte Verarbeitung, zum Beispiel das filetiert von Fisch, gehört zu den Ausbildungsinhalten. Da man in der Küche mit Lebensmitteln zu tun hat, ist die Hygiene ein wesentlicher Bestandteil der Berufsausbildung zum Koch. Dies beginnt schon damit, dass man zu Beginn der Ausbildung ein einwandfreies Gesundheitszeugnis braucht. Zum Arbeitsmaterial eines Kochs gehören vor allem die Messer.
Jeder Koch hat seine eigenen Messer, die er ständig pflegen und schärfen muss. Bei den Köchen ist eine bestimmte Arbeitskleidung vorgeschrieben: Kochhose und –jacke, ein Binder und eine Kochmütze gehören zur täglichen Kleidung in den Küchen. Die Belastbarkeit der Köche ist sehr groß, da die Hitze in Küchen sehr hoch ist, man mit schweren und großen Töpfen und Pfannen arbeitet und die Arbeitszeit selten festgelegt ist. Auch ein Auszubildender muss bis zu 18 Stunden in der Küche arbeiten. Nach der 3jährigen Lehre besteht die Möglichkeit der fachlichen Weiterbildung, zum Beispiel zum Diätkoch. |