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19.05.2012
Berufsausbildung Fotograf

Berufsausbildung Fotograf

 


Die Berufsausbildung zum Fotograf ist ein Handwerksberuf, dessen Lehrzeit 3 Jahre dauert. Fotografen arbeiten sowohl in der Kunst als auch im Fotostudio, als Presse- oder Werbefotograf und auch in der Reproduktion. Entsprechend dieser Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten gestaltet sich auch die Ausbildung zum Fotografen.

 

 


Die schulischen Voraussetzungen, die ein Bewerber für diese Lehre mitbringen sollte, sind ebenso vielfältig. Neben Kunst und Mathematik sollte ein Schulabgänger gute bis sehr gute Zensuren in den Fächern Physik, Chemie und, da in der Fotografie viel mit Bildbearbeitung gearbeitet wird, Informatik vorweisen können. Die meisten Ausbilder verlangen zudem Erfahrungen in der Fotografie und wünschen Arbeitsproben in einer Präsentationsmappe. Oftmals gehört auch ein Probearbeitstag zur Bewerbung, in dem vom Herrichten eines Bildes für Werbeaufnahmen bis hin zu Beleuchtungstechnik und dem Durchführen und Entwickeln von Fotos die Fähigkeiten der Bewerber getestet werden.

 

 


In der Ausbildung werden den angehenden Fotografen die Kenntnisse vermittelt, die sie in die Lage versetzten, in jedem Bereich der Fotografie zu arbeiten. Angefangen von den technischen Voraussetzungen, die bei den unterschiedlichen Aufnahmen zu beachten sind, über die Belichtung und Entwicklung bis hin zur Archivierung und dem Verkauf, werden hier alle Aspekte des Berufs behandelt. Einen großen Teil der Lehre nimmt die Labortechnik ein. Hier kann man mit bestimmten Chemikalien verschiedene Effekte erzielen, des Weiteren gibt es für Farb- und Schwarz-Weiß-Fotografien bestimmte Grundtechniken, die beherrscht werden müssen. Zu den Eigenschaften eines guten Fotografen zählen neben der Freude an der Fotografie auch Kreativität, die schnell eingesetzt werden muss, künstlerische Fähigkeiten sowie sorgfältiges und kundenorientiertes Arbeiten.

 

 


Die Berufsausbildung zum Fotografen beinhaltet neben der Fotografie und Entwicklung auch die Bildbearbeitung. Hierzu werden während der Lehre Kenntnisse in den gängigen fachbezogenen Bildbearbeitungsprogrammen vermittelt. Fotografen müssen oftmals Bilder in eine bestimmte Form umarbeiten und diese dazu digital am Computer bearbeiten (zum Beispiel Retuschieren), damit sie beispielsweise für Werbekampagnen nutzbar sind, dazu wenden sie verschiedene Techniken und Bildbearbeitungsprogramme an. Nach der Ausbildung, die vor der Handwerkskammer mit einer Prüfung endet, besteht die Möglichkeit, eine Meisterprüfung abzulegen. Sehr interessant sind die Weiterbildungsmöglichkeiten im Grafikdesign oder ein Designstudium.

 
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