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19.05.2012
Berufsausbildung Erzieherin

Berufsausbildung Erzieherin

 


Das Grundwesen einer Berufsausbildung zur Erzieherin ist die Betreuung und Leitung von Kindern und Jugendlichen. Die Arbeit mit Kindern erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen. Eine erfolgreiche Ausbildung zur Erzieherin befähigt unter anderem zum Fördern und Erziehen von Kindern nach bestimmten pädagogischen Maßstäben und der Förderung nach musischen oder psychologischen Grundsätzen.

 

 


Die Ausbildung zur Erzieherin erfolgt in Berufsfachschulen mit einigen Berufspraktika in verschiedenen pädagogischen Einrichtungen, wie Kindergärten, Tagesstätten, Behinderteneinrichtungen oder Jugendzentren, und dauert zwischen 2 und 4 Jahre, wobei die praktische Arbeit insgesamt 1 Jahr dauert. Um sich erfolgreich für einen Ausbildungsplatz als Erzieherin zu bewerben, sind gute bis sehr gute Schulnoten in den Fächern Musik, Biologie und Kunst Voraussetzung, da viele sozialpädagogische Ansätze musischen oder künstlerischen Inhalt haben. Ebenfalls sollten Bewerber über Einfühlungsvermögen genauso verfügen, wie über Durchsetzungskraft, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und psychische Belastbarkeit. Die Arbeit einer Erzieherin findet meist in Konfliktsituationen Anwendung und daher ist eine Erzieherin ständigen Emotionen und Widerständen ausgesetzt, mit denen sie umgehen muss.

 

 


Neben Ausbildungsinhalten wie Musikerziehung, Kunsterziehung und Sozialpädagogik beinhaltet die Ausbildung zur Erzieherin auch Punkte wie Elternarbeit und Erziehung. Bei den letzten beiden Punkten sollte eine große Sensibilität für die richtige Vorgehensweise vorhanden sein. Doch die Arbeit einer Erzieherin besteht nicht nur aus praktischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Während der Lehre wird der Auszubildende immer wieder feststellen, dass auch Beobachtungen und Analysen zu den Tätigkeiten gehören, die gewissenhaft auszuüben sind, da diese die Grundlage für die praktische Arbeit bilden. Darüber hinaus fällt dem Berichtswesen eine große Bedeutung zu.

 

 


Die Beobachtungen, Maßnahmen, Gespräche und Fortschritte müssen exakt dokumentiert werden, vor allem im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit anderer sozialpädagogischer Stellen. Der Abschluss der Lehre befähigt im Allgemeinen zu einem Studium. In einigen Bundesländern gibt es die Möglichkeit, die Ausbildung zeitlich um ein Jahr durch Bestehen einer Aufnahmeprüfung zu verkürzen. Sind vor der Ausbildung praktische Erfahrungen in der Pädagogik gemacht worden, kann die Zeit der Praktika von 1 Jahr auf 6 Monate verkürzt werden.

 
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