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19.05.2012
Berufsausbildung Elektroniker

Berufsausbildung Elektroniker

 


Die Berufsausbildung zum Elektroniker ist ein Handwerksberuf und dauert meist 3 ½ Jahre, wobei im 3. Ausbildungsjahr eine Spezialisierung im Handwerk oder der Informations- und Telekommunikationstechnik erfolgt, die die letzten 18 Monate der Ausbildung beinhalten.

 

 


Zu den grundlegenden Ausbildungsinhalten, die unabhängig der späteren Fachrichtung unterrichtet werden, gehören das Festlegen von Stromkreisen und Schutzmaßnahmen, das Planen und Durchführen von Wartungen und Inspektionen, die Dokumentation dieser Prüfmaßnahmen sowie die Planung von benötigten Arbeitszeiträumen und die benötigten Arbeitsschritte. Außerdem enthält die Lehre zum Elektroniker noch Terminplanung, Sicherheitsbelehrungen von Kunden sowie das Auswerten von Dokumentationen. Vor allem, da diese Dokumentationen auch auf Englisch vorliegen können, ist die Beherrschung dieser Fremdsprache vorteilhaft. Wählt man im 3. Jahr der Ausbildung die Fachrichtungen Automatisierungstechnik oder Energie- und Gebäudetechnik, so bleibt man in einem Handwerksberuf und legt dementsprechend die Prüfung vor der Handwerkskammer ab.

 

 


Für die Fachrichtung Automatisierungstechnik sollte man gute Vorkenntnisse in den Bereichen Technik, Mathematik, Physik und Englisch haben und außerdem über Datenverarbeitungskenntnisse verfügen. Die Schwerpunkte dieser Fachrichtung sind das Analysieren von Steuerungen, Installation von Sensorik oder Prozessorik sowie das Auswählen geeigneter Hard- und Software und das installieren von Benutzeroberflächen. Die Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik beinhaltet unter anderem Fachwissen über die Installation von Bussystemen, Anlagenermittlung beim Kunden, Installation verschiedener Kommunikationsanlagen oder auch das Durchführen spezieller Wartungsarbeiten. Der Fachbereich der Information- und Telekommunikationstechnik wird ebenfalls von der Handwerkskammer geprüft.

 

 


Hier werden in der Ausbildung alle Kenntnisse vermittelt, die man benötigt, um Anlagen der Information- und Kommunikationstechnik zu entwickeln, zu installieren und in Betrieb zu nehmen, Störungen zu analysieren und zu beheben, außerdem gehört die Kundenberatung zum Aufgabenfeld. Im Zuge dieser Fachausbildung erwirbt der Auszubildende Kenntnisse im Messen von Übertragungsraten und der Leistungsfähigkeit verschiedenen Anlagen und erwirbt Erfahrung in der Datenanalyse. Nach der Berufsausbildung zum Elektroniker ist es möglich, im Kundendienst, dem Vertrieb oder auch der Herstellung zu arbeiten. Wie in vielen Handwerksberufen auch, ist das Ablegen einer Meisterprüfung nach speziellen Schulungen möglich.

 
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