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19.05.2012
Berufsausbildung Bauzeichner

Berufsausbildung Bauzeichner

 


Die Berufsausbildung zum Bauzeichner dauert 3 Jahre und wird in Architektur- und Ingenieurbüros, der öffentlichen Verwaltung und im Baugewerbe als duale Ausbildung angeboten. Je nach Ausbildungsort beinhaltet die Ausbildung die Schwerpunkte Architektur, Ingenieurbau oder Straßen-, Tief- und Landschaftsbau. Zu den überwiegenden Aufgaben eines Bauzeichners gehört es, Zeichnungen anzufertigen und Vermessungen durchzuführen.

 

 


Darüber hinaus erstellen Bauzeichner die notwendigen Bauanträge und Ablaufpläne für Baumaßnahmen. Wer sich für eine Lehre als Bauzeichner begeistern kann, sollte in den Fächern Werken, Technik, Mathematik und Physik sehr gute Zensuren vorweisen können. Vor allem Wissen im Bereich der Statik ist für einen Bauzeichner unerlässlich. Da die meisten Zeichnungen heute nicht mehr am Reißbrett, sondern an speziell entwickelten Computerprogrammen ausgeführt werden, sind fundierte Kenntnisse in der Datenverarbeitung vorteilhaft. Zu den Kernkompetenzen eines Bewerbers sollte, neben einer sorgfältigen und systematischen Arbeitsweise und Teamfähigkeit auch die Fähigkeit gehören, präzise zu arbeiten und ein gewisses Verständnis für Zahlen und Daten zu haben.

 

 


Auch ein Interesse an der Fertigung von technischen Zeichnungen sollte vorhanden sein. Während der Ausbildung werden sämtliche Fähigkeiten vermittelt, die zum Planen, Erstellen und Abnehmen eines Bauvorhabens notwendig sind. Angefangen bei der Bauplanung, dem Erstellen von Bauanträgen, dem Konstruieren bestimmter Gebäudeteile bis hin zu statischen Berechnungen und dem Einteilen von Bauphasen wird hier der Grundstein für die spätere Arbeit gelegt. Auch die Fähigkeit, eine von einem Architekten angefertigte Skizze in eine Konstruktionszeichnung umzuarbeiten, die den gesetzlichen Vorgaben entspricht, gehört zu den wichtigen Ausbildungsinhalten.

 

 


Selbstverständlich gehört auch eine rechtliche Unterweisung zur Berufsausbildung zum Bauzeichner, im Berufsalltag gibt es viele Gesetze und Vorschriften, an die sich Bauzeichner halten müssen. Je nach Ausbildungsschwerpunkt kommen dann noch fachspezifische Kenntnisse hinzu, wie beispielsweise die Planung einer Straße, einer Wasserversorgung oder einer Außenanlage, Stahlbetonbau oder die Erstellung einer Dachkonstruktion. Nach der Berufsausbildung zum Bauzeichner sind Spezialisierungen für die Berufe Konstruktionszeichner, Projektassistent oder Baukalkulator vorstellbar. Des Weiteren stehen zum einen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten zum Techniker für diverse Fachbereiche als auch ein Ingenieursstudium zur Verfügung.

 
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