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19.05.2012
Berufsausbildung Bankkaufmann

Berufsausbildung Bankkaufmann

 


Die Berufsausbildung zum Bankkaufmann wird sowohl im dualen System bei Banken- und Kreditinstituten als auch in einer schulischen Ausbildung angeboten und dauert 3 Jahre. Zu den Aufgaben eines Bankkaufmanns gehört im Wesentlichen die Beratung von Kunden in den Bereichen Kontoführung, Geldanlage, Kreditwesen und Banking, Geld- und Vermögensanlage sowie Kredite für Firmen und zur Baufinanzierung.

 

 


Des Weiteren gehört der Zahlungsverkehr mit dem Ausland, inklusive Reisevaluta in das Tätigkeitsfeld eines Bankkaufmannes. Wer sich für eine Ausbildung in einer Bank entscheidet, sollte selbstverständlich in Mathematik und Deutsch gute bis sehr gute Kenntnisse vorweisen. Da viele Geschäfte mit ausländischen Kunden und Banken geführt werden, gehört als Fremdsprachenkenntnis zumindest fundiertes Wissen in Englisch und nach Möglichkeit noch einer weiteren Fremdsprache zu den Vorkenntnissen. Auch Erfahrungen in der Datenverarbeitung sind wünschenswert. Aufgrund der Aufgaben eines Bankkaufmanns sollte man unbedingt Interesse an Verwaltungsarbeit, Buchführung und Wirtschaft haben. Des Weiteren ist es wichtig, gut mit Zahlen umzugehen, kaufmännisch denken und kundenfreundlich agieren zu können.

 

 


Von Bankkaufleuten werden hervorragende Umgangsformen und unbedingte Verschwiegenheit verlangt. Die Lehre zum Bankkaufmann im dualen System wird meist in Form von Blockunterricht durchgeführt. Auf diese Weise erhält der Auszubildende eine Fülle an theoretischem Wissen, das dann in der praktischen Arbeit zur Anwendung kommt. Während der Ausbildung erhalten Jugendliche das notwendige Wissen, um Auslands- und Kreditgeschäfte genauso abwickeln zu können, wie Bonitätsprüfungen durchzuführen, Kosten-Leistungsrechnungen zu erstellen oder Kundenberatungen, sowohl auf Privat- als auch auf Geschäftskundenebene, zu gestalten.

 

 


Darüber hinaus werden während der Berufsausbildung zum Bankkaufmann verschiedene rechtliche Aspekte vermittelt, so zum Beispiel Datenschutz, Verbraucherschutz, Steuergesetzgebung und dem sogenannten Bankgeheimnis. Da ein Bankkaufmann nicht nur in der Beratung und Betreuung, sondern auch in der Verwaltung arbeitet, werden während der Ausbildung Kenntnisse in Controlling, Planung und Organisation von Arbeitsabläufen, Personalwesen und Revision vermittelt. Nach der Berufsausbildung zum Bankkaufmann ist eine Weiterbildung zum Beispiel zum Betriebswirt an einer Fachschule oder eine Existenzgründung als Börsenmakler oder Finanzdienstleister möglich. Je nach Neigung kann man verschiedene Studiengänge nach der Lehre anstreben, zum Beispiel Mathematik oder ein Hochschulstudium der Betriebswirtschaft.

 
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